Informationen zur Warensendung

Als Warensendung können Sie Waren, Proben oder Muster versenden, die ihrer Natur nach als Ware anzusehen sind. Allen Warensendungen können Sie kurze, den Inhalt kennzeichnende Angaben sowie die Rechnung bzw. den Lieferschein und einen entsprechenden Zahlungsverkehrsvordruck beilegen. Adressierte schriftliche Mitteilungen (Briefe) sind nicht zugelassen.

Inhalt: Warensendungen sind ausschließlich für den Versand von Waren, Warenproben, Mustern oder anderen Gegenständen gedacht. Sachinformationen können lose beigelegt oder auf den Gegenständen beziehungsweise deren Verpackung angebracht sein.

Solche Sachinformationen können zum Beispiel sein:

– eine Rechnung oder ein Lieferschein für die versandte Ware,
– ein, auch ausgefüllter, Zahlungsverkehrsvordruck mit Rechnungsbetrag,
– Druckstücke, zum Beispiel Prospekte, Überreichkarten mit allgemeinen und austauschbaren Texten (zum Beispiel „Mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr“) oder allgemein gehaltene gedruckte Texte; diese Druckstücke dürfen aber nicht Hauptversandgegenstand sein,
– kurze, den Inhalt kennzeichnende Angaben, zum Beispiel: innere Aufschrift, Ort und Tag der Absendung sowie Absenderangaben und Unterschrift, Preis, Gewicht, Menge usw. sowie Herkunft und Natur des Inhalts, kurze Bearbeitungsaufträge oder Anwendungsvorschriften sowie Gebrauchsanweisungen, die sich auf den Inhalt beziehen.

Nicht zugelassen in Warensendungen sind dagegen schriftliche Mitteilungen (Briefe) wie:

– individuelle Brieftexte aller Art, ob handschriftlich oder gedruckt,
– Texte mit Anrede (zum Beispiel „Sehr geehrter Kunde.“),
– Texte mit Höflichkeitsformel (zum Beispiel „Mit freundlichen Grüßen“),
– persönliche Mitteilungen wie zum Beispiel „Rest folgt“,
– Rechnungen u. ä., die sich nicht auf die versandte Ware beziehen.

Besondere Regelungen für Vervielfältigungen:
Vervielfältigungen auf Papier oder Karton können nur als Warensendung verschickt werden, wenn es sich um Papierwaren oder Kalender handelt oder wenn sie als Verkaufsware versandt werden.

Papierwaren sind beispielsweise Briefpapier, Umschläge, Schreibhefte, Notizblöcke, Scheckhefte, Bierdeckel, Spielkarten oder Packpapier. Keine Papierwaren in diesem Sinne sind beispielsweise Angebote, Kataloge, Prospekte, Zahlungsvordrucke, Zahlscheine, Schecks, Postwertzeichen oder Formblätter, die zur individuellen Ausfüllung übersandt werden, z.B. Steuererklärungen.

Kalender können als Warensendung verschickt werden, wenn das Kalendarium ihr Hauptzweck ist.

Damit die Eigenschaft als Verkaufsware bei Vervielfältigungen auf Papier und Karton erkennbar wird, sollte sie einen Verkaufspreis tragen und/oder es sollte eine entsprechende Rechnung beigefügt sein. Eine Schutzgebühr ist in diesem Sinne kein Verkaufspreis. Druckerzeugnisse, die z. B. lediglich die Nutzung von Dienstleistungen erlauben aber nicht selbst den Kaufgegenstand darstellen, können nicht als Warensendung verschickt werden. Dazu gehören u.a. Eintrittskarten, Fahrkarten, Flugscheine, Gutscheine, Gutachten oder Versicherungspolicen.

Einlieferung:
Warensendungen müssen grundsätzlich in einer offenen Umhüllung eingeliefert werden und die Aufschrift „Warensendung“ oberhalb der Anschrift tragen. Die innere Verpackung kann verschlossen sein, wenn es sich um die Herstellerverpackung handelt und der Absender sein Einverständnis mit der Öffnung zu Prüfzwecken durch einen Hinweis „Darf zu Prüfzwecken durch die Post geöffnet werden“ gibt.Verschlossen können Warensendungen sein, wenn mindestens 100 gleichartige Sendungen, d.h. Sendungen desselben Formats, derselben Gewichtsstufe und desselben Absenders, gleichzeitig eingeliefert werden und der Absender mit deren Öffnung zur Inhaltsprüfung einverstanden ist. Verschlossene Sendungen müssen oberhalb der Anschrift.

Preise ab 01.07.2015:

 LängeBreiteHöheGewichtPreis netto / brutto
Kompakt10 - 35,3 cm7 - 30 cmbis 15 cmbis 50 gEUR 3,00 / 3,60
Maxi10 - 35,3 cm7 - 30 cmbis 15 cmbis 500 gEUR 4,00 / 4,80